Hilfe für ukrainische Geflüchtete

Die „Weißwesten“: psychosoziale Krisenhilfe an der polnisch-ukrainischen Grenze

Auf Initiative von Ewa Katarzyna Budna und mit der Unterstützung der GPTG e.V. und des DVP e.V. startete am 13. März 2022 ein erstes Team von acht ehrenamtlichen Helfer*innen nach Medyka an die polnisch-ukrainische Grenze, um psychosoziale Ersthilfe zu leisten. An einer ersten Videokonferenz zur Planung nahmen über 40 Personen teil. Im Verlauf der Aktion werden von März bis Anfang Mai über 20 Traumatherapeut*innen, Traumafachberater*innen und Sozialarbeiter*innen am Grenzübergang Medyka, am Bahnhof von Przemysl und in den Unterkünften der Stadt insbesondere Frauen und Kindern psychosoziale Hilfe bieten können. Aber auch den zahlreichen internationalen Volunteers und den polnischen Mitarbeiter*innen bieten sie psychologische Hilfe, Information und Unterstützung an. Da die Teams um Ewa Budna weiße Westen tragen, sind sie als „Weißwesten“ unter den vielen gelben, blauen und roten Westen der Volunteers und Helfer*innen z.B. der Caritas schnell zu erkennen und werden bei Bedarf um Unterstützung gebeten. Ich selbst war vom 13.03.2022 bis 26.03.2022 vor Ort aktiv.
Hier ein kurzer Bericht von ntv über unsere Arbeit:
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Psychologen-leisten-in-Przemysl-ganztaegig-Notdienst-article23208904.html

Auch wenn die personelle Präsenz der „Weißwesten“ vor Ort endet, werden die Spendengelder für die psychosoziale Versorgung ukrainischer Geflüchteter in Przemysil weiter eingesetzt. Wir haben enge Kontakte zu den kommunalen Einrichtungen und Mitarbeiter*innen und können so gezielt und nachhaltig Unterkünfte und Projekte zum Schutz und zur Betreuung von ukrainischen Geflüchteten, insbesondere mit körperlichen und psychischen Belastungen, für die eine Weiterreise nicht infrage kommt, mit Ihren Spenden unterstützen.

Spendenkonto:

Deutscher Dachverband für Psychotherapie (DVP) e.V.
Berliner Sparkasse
IBAN: DE51 1005 0000 0190 2742 39
Verwendungszweck: Medyka 2022